
Warum 2 x NEIN?

Gemeinde-autonomie
Bereits heute gibt es hohe Hürden für Tempo 30 auf Kantonsstrassen. Eine Gemeinde kann nur im Einvernehmen mit dem Baudepartement prüfen, ob Tempomassnahmen notwendig und sinnvoll sind. Die Initiative will zusätzlich jede Gemeinde zwingen, Tempomassnahmen jahrelang durch den kantonalen Richtplan und das Parlament zu schleusen. Das ist unzweckmässig, kompliziert und widerspricht der Funktion des Strassenrichtplans. In einem Wort: Ein Bürokratiemonster, um die Mitsprache der Betroffenen auszuschalten.

Sicherheit
In der Schweiz sterben immer mehr Menschen im Strassenverkehr: +34% innert 5 Jahren. Das ist die höchste Zunahme in ganz Europa. In Schaffhausen hat die Zahl der verletzten Fussgänger besonders stark zugenommen. So kann es nicht weitergehen. Es braucht endlich mehr Sicherheit auf unseren Strassen und Schulwegen.

Lebensqualität
Tausende Schaffhauserinnen und Schaffhauser sind in ihrer Wohnung schädlichem Verkehrslärm ausgesetzt. Grenzwerte werden heute nicht eingehalten. Wer an einer Kantonsstrasse wohnt, will sein Fenster öffnen können. Will, dass Kinder draussen spielen. Will nicht, dass Lärm und Tempo den Alltag bestimmen. Die Initiative zementiert den Status quo – und stellt den Verkehr über die Menschen.
Jetzt spenden für
unsere Kampagne.
Wer wir sind?
Wir sind Parlamentarier:innen, Verkehrsplaner, Anwohnerinnen und Sicherheitsexperten – aus vielen Parteien und Organisationen.

Matthias Frick
Grossstadtrat SP
«Unsere Gemeinden wissen selbst am besten, wo Tempo 30 nötig ist. Diese Initiative nimmt ihnen genau diese Kompetenz weg – das ist Bürokratie statt Bürgernähe.»

Sebastian Schmid
VCS Schaffhausen
«Die Unfallzahlen in Schaffhausen steigen. Statt Lösungen zu ermöglichen, zementiert diese Initiative den Status quo. Für die Sicherheit auf unseren Strassen sage ich klar: 2 x NEIN.»

Daniela Furter
Pro Velo Schaffhausen
«Wer Velofahren sicher und attraktiv machen will, braucht Gemeinden, die flexibel reagieren können. Tempo 30 rettet Leben – das darf nicht im Richtplan vergraben werden.»

Maurus Pfalzgraf
Kantonsrat GRÜNE
«Lärm, Unfälle, sinkende Lebensqualität – die Menschen entlang unserer Kantonsstrassen verdienen besseren Schutz. Tempo 30 ist keine Ideologie, sondern eine Frage der Vernunft.»

Fabian Bolli
Verkehrsplaner
«Tempo 30 dort, wo es Sinn macht. Dafür braucht es keinen komplizierten Systemwechsel und keine unnötigen Vorschriften für die Gemeinden.»
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Andri Hirsiger
Raumplaner
«Jede Strasse ist anders, jede Gemeinde hat andere Bedürfnisse. Darum braucht es Handlungsspielraum, um Sicherheit, Erreichbarkeit und Verkehrsfluss sorgfältig gegeneinander abzuwägen – mit Vernunft statt mit starren Verboten.»
Unfallkarte Schaffhausen
Die Karte zeigt alle Strassenverkehrsunfälle mit Personenschaden im Kanton Schaffhausen seit 2011 – erfasst vom Bundesamt für Strassen (ASTRA). Jeder Punkt steht für einen Unfall. Ein Klick darauf zeigt Details wie Unfalltyp, Datum, Uhrzeit und Schwere der Verletzungen.
Tempo-30-Zonen senken nachweislich die Unfallzahlen – besonders bei schweren Unfällen. Die Initiative will Gemeinden genau diese Möglichkeit wegnehmen.
Sprich mit uns!
Du hast Fragen zur Abstimmung, möchtest wissen, was bei einem JA oder einem NEIN in deiner Gemeinde passiert? Dann triff uns - wir sind unterwegs.
- 29. Aug. 2026, 09:00 – 12:00
- 04. Sept. 2026, 16:00 – 22:00
- 06. Sept. 2026, 10:30 – 13:30Kurze Wege oder schnelle Strassen? | Film & Diskussion /Kino Kiwi Scala, Bachstrasse 14, 8200 Schaffhausen, Schweiz
- 18. Sept. 2026, 09:00 – 12:00




